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Mi, 19. Juni 2013

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Startschuss der Paralympic Post London 2012 in der Britischen Botschaft





„Es ist eine tolle Idee, junge Menschen unserer beiden Länder gemeinsam über spannende Paralympicswettkämpfe schreiben zu lassen. Durch die authentische und begeisterte Berichterstattung der jungen Redakteure lernen die Leser den Paralympic-Spirit kennen," freute sich Andrew Noble, Gesandter der Britischen Botschaft in Berlin bei der Vorstellung des Projekts Paralympic Post am Montagabend. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Ralf Brauksiepe, begrüßte das Zeitungsprojekt ausdrücklich. Er ist sicher: „Die interkulturelle Zusammenarbeit der deutsch-britischen Redakteure ist eine nachhaltige und bereichernde Erfahrung für die jungen Journalisten und ihre Leser."

Das gemeinsame Zeitungsprojekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und des Berliner Tagesspiegel verspricht auch zu den Paralympics in London 2012 ein voller Erfolg zu werden. Neben Beilagen im Tagesspiegel, „Handelsblatt", in „Die Zeit" und weiteren Holtzbrinck-Medien, wird die Paralympic Post auch im britischen „The Guardian" erscheinen. „Mit einer Beilage im Guardian erreichen wir Millionen Leser landesweit, aber auch internationale Besucher der Paralympics, die sich vor Ort in einer Tagesszeitung wie dem Guardian informieren." erläutert Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV.

Die rund 100 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport folgten gespannt den Ausführungen der ehemaligen Schülerredakteurinnen Joanna Bartlett (19) und Leonie Arzberger (20). „Das war einfach das Großartigste, was ich bisher erleben durfte", sagte Leonie. „Es war zwar eine stressige und anstrengende Zeit und ich habe wenig geschlafen, aber es war ein tolles Gefühl, meinen Artikel schon am nächsten Morgen in der Zeitung zu sehen." erzählte Joanna.

Die Ausführungen des ehemaligen Paralympioniken und offiziellen Botschafter der Paralympics 2012, Marc Woods, stimmten die Zuhörer auf die Sommerspiele im nächsten Jahr ein. Er stellte ein Paralympics-begeistertes Publikum und beeindruckende Stadien in Aussicht. Auch die deutschen Paralympicsathleten Christiane Reppe (Schwimmen) und Holger Nikelis, Paralympicssieger 2004 im Rollstuhl-Tischtennis, freuten sich auf die Spiele. Reppe betonte, dass „das mediale Interesse an den Paralympics in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Die enorme Reichweite der Paralympic Post spiegelt diese Entwicklung wider. Aber unser Ziel ist, auch zwischen den Spielen Zeitungsthema zu sein." Im Anschluss an die Gespräche nutzen viele Gäste die Gelegenheit an einer eigens mitgebrachten Mini-Tischtennisplatte gegen den Tischtennisprofi Nikelis anzutreten. „Wir werden dem britischen Team viele Medaillen streitig machen" prognostizierte er. Wenn es so kommt, werden die Schülerredakteure der Paralympic Post sicherlich darüber berichten.

Informationen zum Projekt

Die Paralympic Post/Paralympics Zeitung ist eine unabhängige Zeitung, die von Schülern aus Deutschland und Großbritannien gemeinsam während der Paralympischen Spiele in London 2012 erstellt wird. Der Fokus der Berichterstattung liegt auf den Sportwettkämpfen der Paralympics. Daneben schreiben die Schülerreporter auch Artikel über allgemeine Behindertenthemen und den Behindertenbreitensport, wie zum Beispiel Rehabilitations- und Präventionssport.

Herausgeber und Initiator der Paralympic Post sind Der Tagesspiegel und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Während der Spiele in London erscheint die Paralympic Post als Beilage in mehreren Zeitungen der deutschen Holtzbrinck-Mediengruppe sowie in der Samstagsausgabe des britischen „The Guardian" und erreicht so rund 5 Mio. Leser pro Ausgabe. Das Projekt wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem World Young Reader Prize im November 2010.

DRS, 12.5.2011