Rolli-Extreme-Tour 2011
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. März 2012 14:35
- Geschrieben von Bressel Stefan
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Am Limit?
"Dein Trip durch Himmel und Höhle"

Die "Rolli-Extreme-Tour" 2011 bietet jugendlichen Rollstuhlfahrer ein Outdoor-Abenteuer, das von namhaften Sponsoren finanziert und von Gerlinde Kaltenbrunner als Schirmherrin unterstützt wird.
Abenteuer pur bietet die "Rolli-Extreme-Tour" 2011: Bei Gletscherüberschreitung, Höhlentrekking, Wildwasserfahrt und Gleitschirmfliegen loten die jugendlichen Rollstuhlfahrer die Grenzen des Machbaren neu aus.
Unter dem Motto „Dein Trip durch Himmel und Höhle" setzen sich die Teilnehmer nicht nur mit den Elementen auseinander. Auf ihren Rollstuhl angewiesen, stellt sie die Fortbewegung im alpinen Gelände vor eine besondere Herausforderung. Die "Rolli-Extreme-Tour" startet im Sommer 2011 (28.07.-07.08.) und nimmt körperbehinderte Teenager und junge Erwachsene mit auf eine Reise in eisige Höhen und tiefste Höhlen.
Begleitet von erfahrenen Führern und zahlreichen Helfern zeigen Betroffene im österreichischen Salzkammergut, was mit dem Rollstuhl möglich ist. Voller Höhepunkte und als integratives Projekt ausgelegt, öffnet die Tour neue Perspektiven im Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap und begeistert auch Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die als Schirmherrin dieses einzigartige Projekt unterstützt.
Kinofilmprojekt GOLD erfolgreich gestartet
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Unter dem Motto „Du kannst mehr als Du denkst" – ist das Dokumentarfilm-Projekt GOLD heute erstmals in einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Damit fiel der offizielle Startschuss zu der Produktion der internationalen Kinodokumentation über drei ambitionierte Spitzensportler der Paralympics. Die drei Athleten demonstrieren auf eine beeindruckende und berührende Weise, was in uns steckt und wir zu leisten im Stande sind. Produzent Andreas F. Schneider freut sich über das rege Interesse an der Auftaktveranstaltung und dem Projekt: „Die Zeit ist gekommen, dass unsere Gesellschaft die inspirierende Kraft des Paralympischen Sports und seiner Athleten erkennt und für sich selbst nutzt."
Der Film porträtiert die querschnittgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn, den blinden kenianischen Marathonläufer Henry Wanyoike und den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley und begleitet die drei auf dem Weg zu und bei den Paralympics 2012. GOLD erzählt die persönlichen Dramen der Athleten, ihren Kampf gegen Verzweiflung und Vorurteil, sowie ihren Aufstieg zu Spitzenathleten und Vorbildern.
Die drei setzen sich in oft spektakulärer Weise für Charity-Projekte ein und haben mit ihren Leben auch die Leben vieler anderer Menschen inspiriert und verbessert. Die Lebensgeschichten Paralympischer Sportler wie Kirsten, Henry und Kurt sind das noch nicht gehobene Gold einiger der größten von der Öffentlichkeit übersehenen Stories unserer Zeit.
Judo-Lehrgang für Menschen mit Behinderung
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- Geschrieben von Bressel Stefan
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Julia Blatt. Ich bin seit 2 Jahren Studentin der Pädagogik an der Universität Münster.
Des Weiteren bin ich seit 8 Jahren im Judo.Sport tätig.
Die Besonderheit ist, dass ich eine von 4 Judokan (mehr sind mir zumindest nicht bekannt) bin, die eine körperliche Behinderung haben. Seit meiner Geburt fehlt mir der linke Unterarm.
Ich habe immer wieder Menschen kennengelernt, die ihe Behinderung verstecken und sich dafür schämen. Ich selbst bin mit meiner Behinderung aufgewachsen und habe von Anfang an lernen müssen mit ihr zu leben. Geschämt für meine Behinderung habe ich mich nie.
Ich habe versucht mich nicht irritieren zu lassen und meinen Weg zu gehen. Ich war stolz darauf, mich irgendwann alleine anziehen zu können. Ich war stolz darauf als ich mir alleine meinen ersten Zopf gebunden habe. Alles "alltägliche" Dinge.
Seit acht Jahren bin ich stolz darauf, etwas zu machen, was nicht alltäglich ist: Judo.
Ich habe keinen Grund zu jammern
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Von news.de-Redakteur Andreas Schloder, Artikel vom 15.02.2011
Ronny Ziesmer teilt das Schicksal von Samuel Koch: Er war Turner, topfit - und nun ist er gelähmt.
Der ehemalige WM-Teilnehmer macht Samuel Mut: Im Interview erklärt Ziesmer, warum das Leben durch eine Lähmung noch lange nicht zu Ende ist.
Der 12. Juli 2004 hat das Leben von Ronny Ziesmer für immer verändert. Der Deutsche Mehrkampfmeister im Kunstturnen und WM-Teilnehmer von 2003 bereitete sich akribisch auf die Olympischen Sommerspiele von Athen vor. Der Cottbusser galt als Medaillenhoffnung. Ziesmer übte seine Wettkampfkür am Reck. Ein Tsukahara wurde ihm zum Verhängnis: Er schlug mit dem Kopf auf, brach sich den fünften und sechsten Halswirbel. Seither ist er querschnittsgelähmt.
Herr Ziesmer, hat der Wettunfall von Samuel Koch bei Wetten dass..? Sie an Ihren eigenen Unfall erinnert?
Ziesmer: Ich habe den Sturz erst nachträglich auf YouTube gesehen. Das war schrecklich. Es tut mir, wie jedem anderen, beim Zuschauen weh. Aber im derzeitigen Stadium ist alles, was man dazu sagen kann, eine unmögliche Prognose. Ich will nicht unnötig meinen Senf dazugeben.
Sie sind seit etwa sieben Jahren gelähmt. Auch Samuel Koch wird wohl gelähmt bleiben. Wie können er und seine Familie mit der Situation umgehen?
Ziesmer: Ich habe Samuel Koch angeboten, mit mir in Kontakt zu treten und bin offen für alles. Bis jetzt hat er sich nicht gemeldet. Das ist verständlich. Er hat sicher genug mit sich selbst zu tun, der Unfall ist ja erst zwei Monate her.
Sind Sie bei Ihrem Sprung 2004, der zum Unfall führte, ein zu hohes Risiko eingegangen?
Ziesmer: Wer konsequent über Risiken nachdenkt, dürfte gar nicht mehr aufstehen. Leute, die im Winter auf Glatteis ausrutschen, haben auch schon Lähmungen davon getragen. Klar, das Risiko steigt mit dem, was man macht. Aber auf solche Leistungen wie einen Salto über ein Auto oder meinen Doppelsalto rückwärts bereitet man sich jahrelang vor. Turner gehen nicht an so eine Sache, ohne gut trainiert zu haben.
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