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Mi, 19. Juni 2013

Sitzvolleyball

Deutsches Team besiegt Gastgeber Niederlande


im Duell der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften der Gruppe B setzte sich Deutschland bei der Sitzvolleyball-EM in Rotterdam 3:0 durch und hat damit den Gruppensieg vor Augen. Am morgigen Spieltag treffen die Sonnbichler-Schützlinge auf Polen, das sich beim 3:2-Sieg gegen Großbritannien seine ersten Punkte sichern konnte.

Das deutsche Team begann gegen die Niederlande in der gewohnten Stammformation. Schnell erarbeitete es sich eine Führung, die es auch im Verlaufe des Satzes nicht mehr abgeben sollte. Im Angriff punkteten immer wieder Mannschaftsführer Jürgen Schrapp und Heiko Wiesenthal. Thomas Renger zeigte sich stark verbessert und sorgte im Mittelblock für zahlreiche Punkte, so dass der Satz mit 25:19 gewonnen wurde.

Im zweiten Satz brachte Rudi Sonnbichler auf der Zuspielposition den Berliner Steffen Barsch für Benjamin Oesch. Der Berliner fügte sich nahtlos in das Team ein. Basierend auf einer erneut starken Feldverteidigung ging der Satz mit 25:12 an das deutsche Team.

Im dritten Durchgang ersetzte Barbaros Sayilir (Leverkusen) Christoph Herzog in der Startformation. Angefeuert von den Zuschauern hatten die Holländer dieses Mal einen besseren Start. Das deutsche Team geriet zunächst mit 1:3 ins Hintertreffen, konnte beim 3:3 aber schon wieder ausgleichen.

Der Berliner Zuspieler Steffen Barsch agierte sehr variabel und setzte alle Angreifer erfolgreich in Szene. Beim Stand von 15:9 kam mit Martin Rickmann ein weiterer Ergänzungsspieler zum Einsatz. Dennoch geriet das deutsche Team niemals ernsthaft in Gefahr und sicherte sich den Satz mit 25:19.

Mit diesem Sieg baute das Team von Rudi Sonnbichler und Co-Trainer Jürgen Vorsatz die Führung in der Tabelle weiter aus.

Bundestrainer Rudi Sonnenbichler: „Mit dem 3:0-Erfolg bleibt mein Team weiterhin in der Erfolgsspur. Aufgrund der starken Belastung im Ukraine-Spiel haben wir eine differenzierte Vorbereitung betrieben. Während die zweite Sechs konzentriert mit dem Ball gearbeitet hat, war für die Stammformation aktive Regeneration angesagt. Trotz der lautstarken Unterstützung der niederländischen Fans haben wir einen souveränen 3:0-Sieg gelandet. Im dritten Satz hatte ich die Möglichkeit, fast alle Ergänzungsspieler einzusetzen. Trotzdem geriet das Team nie in Bedrängnis, was für die mannschaftliche Geschlossenheit spricht."

Der deutsche Kader bei der EM: Stefan Hähnlein, Thomas Renger, Barbaros Sayilir, Jürgen Schrapp, Siegmund Soicke, Heiko Wiesenthal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen). Martin Rickmann, Peter Schlorf, Steffen Barsch (SCC Berlin), Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, Christoph Herzog (BV Leipzig)

Bundestrainer: Rudi Sonnenbichler
Teammanager: Jörg Frischmann
Co-Trainer: Jürgen Vorsatz
Physiotherapeut: Stephan Henne
Scout: Sebastian Wagener

Deutsche Sitzvolleyballer siegen weiter


Deutschlands Sitzvolleyballer haben bei der EM in den Niederlanden ihre weiße Weste gewahrt. Dem glatten 3:0-Sieg gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Gastgeber aus Holland folgte auch gegen das polnische Team ein souveräner Dreisatzerfolg. Es war der vierte Sieg im vierten Spiel. Damit ist Deutschland der Vorrundensieg in der Gruppe B kaum noch zu nehmen. Zum Abschluss der Vorrunde trifft Deutschland auf Aserbaidschan.

Rudi Sonnenbichler war mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden, richtete aber den Blick auch gleich wieder nach vorne: "Wir haben nach dem vierten Erfolg den Gruppensieg weiter im Visier. Jetzt gilt es im Training und im letzten Vorrundenspiel gegen Aserbaidschan den Fokus so zu legen, dass wir in den beiden Schlüsselspielen am Donnerstag und Freitag eine Top-Leistung abrufen können", so der Coach.



Im Schongang zum vierten Sieg

Gegen die Polen setzte Trainer Sonnenbichler zunächst auf seine Stammformation. Dem druckvollen Spiel der Deutschen hatte der Gegner nur wenig entgegenzusetzen. Schnell erarbeitete sich das Team eine 8:2-Führung, die es bis zum Satzendstand von 25:13 nicht mehr abgab. Auch im zweiten Satz begann Deutschland konzentriert und lag zur ersten technischen Auszeit mit 8:3 vorne. Die Polen konnten das Tempo der deutschen Mannschaft nicht mitgehen und verloren auch den zweiten Satz mit 12:25.

Im dritten Satz gönnte der Bundestrainer den Stammkräften Jürgen Schrapp und Benjamin Oesch eine Pause. Im Verlauf des Satzes kam der Berliner Peter Schlorf zu seinem EM-Debüt. Nach der frühen 12:5 Führung schaltete die Sonnenbichler-Truppe einen Gang zurück, die Konzentration ging verloren und Polen verkürzte zwischenzeitlich auf 11:13. Doch das deutsche Team fing sich wieder und gewann auch den letzten Satz mit 25:19. Mit diesem Erfolg behauptete das Team die Tabellenführung in Gruppe B. Sonnenbichlers Resümee: "Das Team ist in keiner Phase des Spiels in Bedrängnis gekommen. Wir haben einen souveränen 3:0 Sieg gefeiert. Das Team ist so sehr gefestigt, dass es auch trotz zahlreicher Wechsel den Gegner aus Polen klar beherrscht hat."

Der deutsche Kader bei der EM

Stefan Hähnlein, Thomas Renger, Barbaros Sayilir, Jürgen Schrapp, Siegmund Soicke, Heiko Wiesenthal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen). Martin Rickmann, Peter Schlorf, Steffen Barsch (SCC Berlin), Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, Christoph Herzog (BV Leipzig)

Bundestrainer: Rudi Sonnenbichler
Co-Trainer: Jürgen Vorsatz

12.10.2011, 10:51 Uhr | t-online.de, dbc

Deutsche Sitzvolleyballer starten glänzend in die EM


Auftakt nach Maß für die deutschen Sitzvolleyballer bei der EM in Rotterdam. Mit zwei Siegen startete das Team von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler in die kontinentalen Titelkämpfe in den Niederlanden und führt die Tabelle der Vorrundengruppe B deutlich an. Dem 3:0-Auftaktsieg gegen Großbritannien ließen die Sitzvolleyballern ein 3:1 gegen den Mitfavoriten aus der Ukraine folgen.


Ungefährliche Briten

Von der ersten Minute an zeigte sich die deutsche Nationalmannschaft bei der EM hochkonzentriert. In der Auftaktpartie gegen Großbritannien spielten die Mannschaft um Kapitän Jürgen Schrapp wie aus einem Guss. 25:6 lautete das imponierende Ergebnis nach dem ersten Satz. In den beiden folgenden Sätzen ließ das deutsche Team die notwendige Konsequenz vermissen und die Briten konnten jeweils bis zur Satzmitte mithalten. Im Angriff fehlte allerdings die Durchschlagskraft, so dass Deutschland die beiden weiteren Sätze erwartungsgemäß mit 25:16 und 25:17 für sich entschied.

Starke Feldabwehr und mannschaftliche Geschlossenheit

Auch das zweite Spiel gegen die Ukraine begann das deutsche Team hoch motiviert, dennoch konnte der Mitfavorit die ersten Vorteile für sich verbuchen. Die Ukraine zog auf 8:5 davon. Doch das Sonnenbichler-Team ließ sich trotz des frühen Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen. Angeführt von einen stark agierenden Kapitän kam das Team zum 9:9-Ausgleich, baute daraufhin seine Führung Schritt für Schritt aus und gewann den ersten Satz mit 25:20. Auch im zweiten Satz führten die Ukrainer bei der ersten technischen Auszeit mit 8:5. Doch Deutschland schlug zurück und sah beim Stand von 24:22 schon wie der sichere Sieger aus. Durch individuelle Fehler wurde der Satz aber noch mit 24:26 in der Verlängerung verloren.

Im dritten und vierten Satz machte Deutschland dann ernst. Mit einer konzentrierten Leistung und vielen guten Einzelaktionen erspielte sich die deutsche Mannschaft Punkt um Punkt. Mit 25:13 und 25:20 gewann das Team von Bundestrainer Sonnenbichler die letzten beiden Sätze und machte den zweiten Turniersieg perfekt. Sonnenbichler war dementsprechend mit dem Auftreten seiner Schützlinge zufrieden: "Der Einstieg in die EM ist uns geglückt. Nach dem Auftaktsieg haben wir im zweiten Spiel mit der Ukraine einen Mitfavoriten auf den Gruppensieg aufgrund unserer mannschaftlichen Geschlossenheit geschlagen. In den weiteren Gruppenspielen kann die die Mannschaft erst einmal durchatmen, bevor dann die Schlüsselspiele folgen."

Der deutsche Kader bei der EM

Stefan Hähnlein, Thomas Renger, Barbaros Sayilir, Jürgen Schrapp, Siegmund Soicke, Heiko Wiesenthal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen). Martin Rickmann, Peter Schlorf, Steffen Barsch (SCC Berlin), Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, Christoph Herzog (BV Leipzig)

Bundestrainer: Rudi Sonnenbichler
Co-Trainer: Jürgen Vorsatz

10.10.2011, 11:44 Uhr | t-online.de, dbc

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