16-Jährige schwimmt WM-Norm

Geschrieben von Lars Wittchen am . Veröffentlicht in Schwimmen

icon schwimmen schwarz auf weiss 250pxDie Internationalen deutschen Meisterschaften (IDM) der Para-Schwimmer in Berlin (6. bis 9. Juli) waren für die Brandenburger Sportler sehr erfolgreich. Maike Naomi Schnittger erzielte zwei deutsche Rekorde. Die 16-Jährige Gina Böttcher knackte überraschend die WM-Norm.

Gina Böttcher hat bei den Internationalen deutschen Meisterschaften (IDM) der Para-Schwimmer in Berlin (6. bis 9. Juli) gleich viermal die WM-Norm geknackt. Die 16-Jährige vom SC Potsdam unterbot über 150-Meter-Lagen, 50- und 100-Meter-Freistil sowie 50-Meter-Rücken die benötigte Zeit. Böttcher „hat bisher integrativ in den Potsdamer Vereinen trainiert. Seit dem 1. Mai ist sie am paralympischen Stützpunkt in Potsdam aktiv“, berichtete Stützpunkttrainer Maik Zeh.

Böttcher kann sich berechtigte Hoffnung machen, neben den paralympischen Medaillengewinner von 2016, Maike-Naomi Schnittger und Torben Schmidtke (beide SC Potsdam), an der Weltmeisterschaft in Mexiko City teilzunehmen. „Hierfür muss der Deutsche Behindertensportbund (DBS) dem WM-Nominierungsvorschlag der Bundestrainerin Ute Schinkitz zustimmen“, erklärte Zeh. Die Weltmeisterschaft findet vom 30. September bis 6. Oktober 2017 statt.

Für die Jugendeuropameisterschaften am 10. Oktober in Italien wurden Felicia Laberer, Julian Hiersche und Jan Schreiber vorgeschlagen.

Schnittger schwimmt zwei deutsche Rekorde

Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam) stellte in Berlin zwei deutsche Rekorde auf. Die 23-Jährige paralympische Medaillengewinnerin von 2016 blieb auf ihrer Paradedisziplin 50-Meter-Freistil zum ersten Mal unter 28 Sekunden. Am Ende stoppte die Uhr bei 27,99 Sekunden. Über 50-Meter-Schmetterling kam Schnittger auf 31,01 Sekunden.