| Rollstuhl-Badminton |
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| Geschrieben von: Winkler Andreas | |||
| Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 15:24 Uhr | |||
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Aufgrund der unterschiedlichen Behinderungen wurde im Bereich des Badmintonsports ein Klassifizierungssystem eingeführt, welches den Sportlern die Möglichkeit gibt, egal mit welcher körperlichen Einschränkung, diese Sportart ausüben zu können. Durch diese Klassifizierung kann Badminton im Stehen, sitzend oder im Rollstuhl gespielt werden, wodurch sich einige Regeländerungen ergeben.
Das bedeutet, das Feld wird durch die mittlere und äußere Seitenlinie begrenzt. Beim Sitzbadminton gilt allerdings die Einschränkung, dass nur auf dem Midcourt gespielt werden darf und damit das Vorder- und Hinterfeld wegfällt. Beim Rollstuhlbadminton wird nur das Vorderfeld ausgelassen. Für die Doppeldisziplin gilt die komplette Spielfeldbreite.
Unterschiedliche Netzhöhe bei allen drei Disziplinen Das Netz weist bei allen drei Disziplinen eine andere Höhe auf. Beim Sitzbadminton beträgt die Netzhöhe 1,20m, im Stand 1,55m und beim Rollstuhlbadminton 1,40m. Beim Aufschlag kommt es darauf an, dass sich zu Beginn des Aufschlags weder Aufschläger noch Rückschläger fortbewegen. Die Räder des Rollstuhls dürfen sich nicht bewegen und sowohl beim Stand-Badminton als auch beim Sitz-Badminton dürfen beide Spieler, bevor der Ballwechsel "eröffnet" wird, nur eine Position einnehmen. Der gesamte Federball muss sich während des Aufschlags der Sitz - und Rolli- Badmintonspieler unterhalb der Achselhöhle befinden. Dagegen muss beim Stand-Badmintonspieler der Ball beim Aufschlag unterhalb der Hüfte getroffen werden.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 15:25 Uhr |



