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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 02. September 2008 um 22:06 Uhr |
Wer heute das Kegeln als Sportart betreibt, läuft immer noch Gefahr, mitleidig belächelt zu werden. Millionen von Hobbykeglern greifen heute mindestens einmal wöchentlich zur Kugel, Millionen von Sportkeglern trainieren für ihren Sport täglich, um in Vereinsmannschaften und bei Meisterschaften ihre Kräfte zu messen.
Kegeln ist heute Volks- und Leistungssport zugleich, der aus unserer Gesellschaft gar nicht mehr wegzudenken ist. Auch im Bereich des Behindertensports ist das Kegeln zu einem festen Bestandteil geworden. In den Bahnarten Schere, Asphalt und Bohle werden Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Das i-Tüpfelchen in diesem Bereich ist das Dreibahnenspiel, wo der Kegler auf allen Bahnarten sein Können unter Beweis stellen muß. Hier gibt es im Bereich des Behindertensports jedoch noch keine Deutsche Meisterschaft.
Am Kegeln teilnehmen kann praktisch jeder Behinderte, von der allgemeinen Behinderung über Amputierte bis hin zu den Rollstuhlfahrern und den Sehgeschädigten und Blinden. Aufgrund seiner Behinderung wird jeder Kegler in eine Wettkampfklasse eingestuft, um sich dann im Wettbewerb nur mit den Sportkameraden mit gleicher Behinderung zu messen. Zur Zeit unterscheidet der Behindertensport elf verschiedene Wettkampfklassen. Die Mannschaftsstärke beträgt dabei vier Kegler bzw. Keglerinnen. Die Anforderungen, die an die Keglerin bzw. den Kegler gestellt werden, entsprechen denen, die auch der nicht behinderter Kegler erfüllen muß. Das bedeutet, es sind pro Wettkampf 100 Kugeln zu schieben, allerdings nur in die Vollen. Je nach Behinderung besteht jedoch Gassenzwang.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. September 2009 um 15:01 Uhr |