Norbert Mosandl: Riesen Zoff nach dem Sieg von Zanardi
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 22:47
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Der Paralympics-Silbermedaillengewinner Mosandl erhebt schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Behindertensportverband (DBS). Und Zanardi muss jetzt erst mal shoppen gehen.
Paralympics, London 2012, Straßenrennen: Einzelzeitfahren, Finale, Männer, H4 – Handbike (Brands Hatch): Gold: Alessandro Zanardi (Italien) 24:50,22 Min.; Silber: Norbert Mosandl (Neumarkt i.d. Oberpfalz) 25:17,40; Bronze: Oscar Sanchez (USA) 25:35,26
Beleidigte Extrawurst oder im Stich gelassener Sportler, der sich zu Recht über Kameradenschweine beklagt? Handbiker Norbert Mosandl hat nach dem Gewinn der Silbermedaille im Zeitfahren (eine knappe halbe Minute langsamer als Zanardi) schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Behindertensportverband DBS erhoben. Weil er während der Paralympics nicht – wie vom Verband im Vorfeld beschlossen – im olympischen Dorf wohnen, sondern sich in der Nähe der Rennstrecke vorbereiten wollte, sei ihm beim Rennen in Brands Hatch komplett die Unterstützung durch die offiziellen deutschen Betreuer und Mechaniker verwehrt worden.
„Ich wurde aus dem Nationalteam ausgeschlossen, weil ich den Schwachsinn nicht mitgemacht habe, ins Paralympische Dorf zu ziehen“, klagte der Oberpfälzer heute. Der deutsche Chef de Mission Karl Quade bestätigte auf Nachfrage, dass sich Mosandl gegen das Dorf entschieden habe und daher aus logistischen Gründen bei der Vorbereitung keine Betreuung wie bei anderen Sportlern möglich war.
Bundestrainer für eine Stellungnahme nicht zu erreichen
Torben Schmidtke und Christoph Burkard erfolgreich
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Torben Schmidtke: "Das war das beste Rennen meiner Karriere, ich bin überglücklich. Es hat hier wahnsinnig Spaß gemacht."
Christoph Burkard: "Ich bin super zufrieden, Torben hat mich gepusht und deshalb habe ich Bronze gewonnen."
Martina Willing wirft mit dem Speer Bronce
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Leichtathletin Martina Willing erlebt in London ihre siebten Paralympischen Spiele
POTSDAM - Martina Willing hat über all die Jahre nichts von ihrem sportlichen Ehrgeiz eingebüßt. Wer solche Schicksalsschläge wegsteckt wie die Behindertensportlerin des SC Potsdam, der hat die auch im Leistungssport dieses Metiers unumgängliche Härte gegenüber sich selbst verinnerlicht. Martina Willing startet in London bereits bei ihren siebten Paralympischen Spielen. „Ohne eine Medaille will ich da nicht nach Hause kommen“, erklärt sie mit fester Stimme.
Medaillenspiegel
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Kirsten Bruhn holt 13. Goldmedaille
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SID-IMAGES/AFP/FAYEZ NURELDINE
Medaillentraum der Rollstuhlbasketball-Herren geplatzt
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 20:23
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Bittere 46:57-Viertelfinal Niederlage gegen die USA
(aj) Der Traum von einer Medaille ist für die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren im paralympischen Viertelfinale geplatzt. Das 46:57 (14:11/28:25/37:37) gegen die USA ist dabei umso bitterer, war die deutsche Auswahl doch über fast drei Viertel das taktisch und spielerisch bessere Team. In den Platzierungsspielen um die Plätze fünf bis acht trifft die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger nun am Freitag auf den Verlierer der Partie Australien gegen Polen.


Fotos (Andreas Joneck):
Sebastian Wolk: Kapitän Sebastian Wolk (#12) im Duell mit den US-Amerikanern William Waller (#9), Jason Nelms (#12) und Steve Serio (#11).
Andre Bienek: Topscorer André Bienek (#8) wird von Matthias Heimbach frei geblockt.
Dirk Passiwan: Dirk Passiwan gegen Matt Scott.
Nach fünf Minuten des beidseitigen Abtastens griff die deutsche Taktik in der mit rund 7.000 Zuschauern gefüllten North Greenwich Arena von London. So drehte das deutsche Team den 8:14-Rückstand (8.) in eine 26:22-Führung (18.), während die US-Boys gegen die kompakte deutsche Verteidigung kaum ein Mittel fanden. Dies setze sich auch nach der Pause bis zum 36:28 (24.) durch den bis dahin besten Spieler André Bienek.
Doch urplötzlich riss der Faden bei den Deutschen, die nun mit individuellen Fehlern den Gegner wieder stark machten. Die routinierten US-Amerikaner nutzen die sich ihnen nun überraschend bietende Chance eiskalt aus und legten binnen zehn Spielminuten einen entscheidenden 20:1-Lauf zur eigenen 48:37-Führung (35.) auf das Parkett. „Diese Niederlage ist bitter, den wir waren auf Augenhöhe und haben uns letztendlich selbst geschlagen“, zog Trainer Zeltinger nach 40 Spielminuten Bilanz.
USA: Paul Schulte (10), Steven Serio (10), Joshua Turek (10), Jason Nelms (9), Eric Barber, Joseph Chambers (4), Jeremy Lade (4), William Waller (4), Ian Lynch (2), Matt Scott (2), Trevon Jenifer (2), Nate Hinze (n.e.).
Deutschland: André Bienek (18/2, Briantea ´84 Cantú/ITA), Dirk Passiwan (12, GOLDMANN Dolphins Trier), Thomas Böhme (4, RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (4, USC München), Thomas Gundert (2, RSV Lahn-Dill), Jan Haller (2, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (2, Jena Caputs), Sebastian Wolk (2, Mainhatten Skywheelers), Sercan Ismail (USC München), Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill), Andi Kress (n.e., Mainhatten Skywheelers).
Weitere Fotos können Sie auch über Uli Gasper / uliphoto.de beziehen.
Uli Gasper / Photographer
www.uliphoto.de
Alicestr.9 /64293 Darmstadt
erste Medaillie für Norbert Mosandl
- Geschrieben von Paulo Ralf
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 22:43
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Die erste Medaille hat sich im Zeitfahren auf der Straße in der Klasse H4 Norbert Mosandl (BPRSV Cottbus) erkämpft.
In 25:17,40 musste er sich nur Alessandro Zanardi beugen, der 27 Sekunden schneller war.
Zu dieser tollen Leistung unsere herzlichsten Glückwünsche

Der Deutsche Norbert Mosandl holt Silber im Zeitfahren mit dem Handbike. Geschlagen wurde er nur vom Ex-Formel-1-Fahrer Alex Zanardi aus Italien. Der distanzierte ihn aber um ganze 27 Sekunden. Für die deutschen Radfahrer ist es nach zwei Goldmedaillen durch Michael Teuber und Tobias Graf die dritte Medaille am heutigen siebten Wettkampftag.
+++ Liveticker zu den Paralympics +++: Eskau Siegerin im Zeitfahren – Ex-Formel-1-Pilot Zanardi holt Gold - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/sport/paralympics2012/tid-27182/-liveticker-zu-den-paralympics-ex-formel-1-pilot-zanardi-auf-dem-handbike_aid_813387.html
Sitzvolleyballer nach Drama im Halbfinale
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 17:58
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Was für ein Drama, was für ein Comeback der deutschen Sitzvolleyballer im Viertelfinale der Paralympics in London: Die Mannschaft von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler steckte einen 0:2-Satzrückstand gegen China weg, setzte sich mit 3:2 (19-25, 21-25, 25-21, 25-19, 15-10) durch und spielt nun um die Medaillen.

Deutschlands Sitzvolleyballer dürfen weiter von einer Medaille bei den Paralympics in London träumen. Im Viertelfinale schlug das Team von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler China mit 3:2. Es war ein Krimi, wie auch die Satzergebnisse verdeutlichen: 19:25, 21:25, 25:21, 25:19 und 15:10. Mit einer beeindruckenden Energieleistung wehrten die Deutschen das Ausscheiden ab.
Gegner im Halbfinale am Donnerstag, 16 Uhr Ortszeit, ist der Sieger aus dem Viertelfinalspiel zwischen Ägypten und Bosnien-Herzegowina. Diese Partei wird am Mittwochnachmittag ausgetragen. In den anderen Viertelfinals stehen sich gegenüber: Russland und Brasilien sowie Großbritannien und der Iran.
Die Medaillenspiele finden dann am Samstag statt. Um Bronze geht es ab 16 Uhr, um Gold ab 18 Uhr Ortszeit. In Deutschland ist es jeweils eine Stunde später.
Stimmen zum deutschen Spiel:
Spielführer Jürgen Schrapp: „In den beiden ersten Sätzen war ich praktisch nicht präsent. Daran musste ich was ändern und das ist mir gelungen.“
Bundestrainer Rudi Sonnenbichler: „Wir haben es uns unnötig schwer gemacht und haben heute unser schlechtestes Spiel in London gemacht. Einige hatten meiner Spieler hatten das Spiel schon vorher abgehakt. Das war das schwerste Spiel des Turniers.“
Platz Sieben für Kerstin Brachtendorf (BPRSV Cottbus)
- Geschrieben von Paulo Ralf
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 15:49
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Wyludda verpasst Medaille im Diskuswurf
- Geschrieben von leh/dpa
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 09:41
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Trotz persönlicher Bestweite hat Diskuswerferin Ilke Wyludda das Finale bei den Paralympics verpasst. Erfolgreich waren dagegen die deutschen Basketball-Teams. Und: Schwimmerin Kirsten Bruhn hat über 50 Meter Freistil eine Medaille verpasst.
Hamburg - Diskuswerferin Ilke Wyludda hat 16 Jahre nach ihrem Olympiasieg von Atlanta bei ihrer Paralympics-Premiere das Finale der besten Acht verpasst. Die 43-Jährige belegte nach drei Würfen in London trotz persönlicher Bestleistung von 29,57 Metern nur Rang neun. Wyludda, die erst seit rund einem Jahr Parasport betreibt, hatte im Vorfeld nicht als Medaillenkandidatin gegolten.
Mess-Skandal bei den Paralympics
- Geschrieben von mib/jar/dpa/Reuters
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. September 2012 09:45
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