Klassifizierung-Reiten

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Um sicherstellen zu können, dass vergleichbare Einschränkungen zu vergleichbaren Leistungen führen, findet in der Para-Dressur eine Einteilung der Reiter aufgrund der Schwere der Behinderung in sogenannte Grades statt:

Im Grade I und II starten die Reiter mit den schwersten Behinderungen.Die Athleten sind hauptsächlich Rollstuhlbenutzer, entweder mit geringer Rumpfbalance oder mit begrenzter Arm- und Beinfunktionen. Geritten werden Prüfungen mit Schritt- und wahlweise Trabsequenzen.

Im Grade III starten Reiter die beispielsweise starke Einschränkungen der Beinfunktionen oder der Rumpfbalance haben. Die Armfunktionen reichen von gut bis leicht Behindert. Die Prüfungen bestehen aus Schritt- und Trabsequenzen und wahlweise in der Kür mit bestimmten Galopplektionen.

Grade IV ist die in Deutschland am stärksten vertretene Wettkampklasse. Im Regelfall können die Athleten dieses Grades ohne Unterstützung laufen. Sie haben zum Beispiel Behinderungen an einem Arm und einem Bein oder schwere Behinderungen der Arme. Die Prüfungen bestehen aus Schritt-, Trab- und Galoppsequenzen. Die Anforderungen entsprechen vergleichbar der Klasse A bis L im Regelsport.

Reiter im Grade V müssen Aufgaben vergleichbar zur Dressur der Klassen L bis M im Regelsport absolvieren. Die Athleten haben Behinderungen nur in einer oder zwei Gliedmaßen oder Einschränkungen der Sehfähigkeit. Die Prüfungen bestehen aus Schritt-, Trab- und Galoppsequenzen, wobei die Kür annähernd alle vorstellbaren Dressurlektionen enthalten kann, wie z.B. Serienwechsel.
Quelle: https://www.dkthr.de/de/leistungssport/dressur/grades/

 

1. Anlaufstelle für die Klassifizierung in Deutschland:
Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR)
Almut Schlingenkötter
Tel. 02581/927919-4
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