Regeln-Kanu

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An einer Autobahnraststätte auf der A9 entstand im März 2010 der Startschuss für Parakanu – dem Paddeln für Athleten mit körperlichen Einschränkungen – in Deutschland. Fünf Monate später starteten Henry Schröder, Ricco Ladewig, Gerhard Bowitzky aus Schwedt/Oder und Michael Katzenmeier aus Stuttgart das Abenteuer Weltmeisterschaften in Posen (Polen). Bowitzky, der bereits vor seinem Unfall Kanu-Rennsportler mit Leib und Seele war, gewann mit Silber die erste deutsche Medaille im Va´a über 200 Meter. 2016 feierte Parakanu das Debüt bei den paralympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Im Parakanu gibt es zwei Bootsklassen:

  • Das Kajak (K), das mit einem Doppelpaddel vorwärts bewegt wird.
  • Das Outrigger Kanu, genannt Va´a (V). Das Boot besitzt einen zweiten „Pontoon“, genannt Ama, als Unterstützung. Es wird mit einem Stechpaddel vorwärts gebracht.

 

Nur die Bootsklasse Kajak (K) wurde in das paralympische Programm aufgenommen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gibt es drei Startklassen.