Klassifizierung-Leichtathletik

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Im Leistungssport wird bei der Klassifizierung grundsätzlich zwischen zwei Disziplingruppen unterschieden:

  • T (= Track) steht für die Bahn (Lauf und Roll)- und Sprungdisziplinen (Weitsprung)
  • F (=Field) steht für alle technischen Disziplinen wie Kugelstoßen, Speerwurf oder Diskus

Die Disziplingruppen „T“ und „F“ werden in sechs Behinderungsklassen ausgetragen. Die Behinderungsklassen geben genauere Auskunft über die Art der Behinderung. Die dazugehörigen Zahlen (=Klassennummern) verraten die Stärke der Beeinträchtigung. Je größer die Klassennummer, desto geringer ist der Grad der Behinderung.

Die übergeordneten Gruppen

  • T/F11 bis T/F13: Beeinträchtigung der Sehfähigkeit
  • T/F20 intellektuelle Beeinträchtigung
  • T32-38, F31-38: verschiedene Schweregrad der frühkindlichen Hirnschädigung (Zerebralparese)
  • F 40-41 Kleinwüchsigkeit
  • T/F 42-46 Amputation oder Fehlbildung von Gliedmaßen
  • T51-54, F51-47 verschiedene Schweregrade der Rückenmarkverletzungen

Klassifizierungsablauf

Möchten Sie nur an den Landesmeisterschaften des Behinderten-Sportverbandes Brandenburg teilnehmen, reicht eine Klassifizierung durch den Verbandsarzt. Bitte melden Sie sich für eine Klassifizierung bei der Geschäftsstelle des Verbandes.

Für eine Startberechtigung bei Deutschen Meisterschaften bedarf es einer Klassifizierung durch den Deutschen Behindertensportverband. Die Kontaktpersonen finden sie hier (http://www.dbs-npc.de/leichtathletik-ansprechpartner.html) . Hinweis: Bei den Kinder- und Jugendlichen bietet der Jugend-Länder-Cup als eine verlässliche Klassifizierungsmöglichkeit an. Der Behinderten-Sportverband Brandenburg startet hier mit seinem Leistungsnachwuchs jährlich.

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