Klassifizierung-Schwimmen

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Schwimmen ist im Behindertensport die einzige Sportart, die alle Arten von Behinderungen quer durch alle Klassen miteinander in Beziehung setzt. Somit werden die funktionellen Bedingungen der Amputationen, der Hirnschädigung (Koordinations- und Bewegungseinschränkungen), der Rückenmarkschädigung (Schwäche und Lähmung, die die Gliedmaße in unterschiedlichem Ausmaß und Kombination betrifft) und andere Behinderungen (z. B. Kleinwuchs, Einschränkungen an den Großgelenken, etc.) miteinander in Relation gebracht.

Die Startklassen im Schwimmen sind durch Buchstaben (für die Disziplin) und eine Zahl (für den jeweiligen Grad der Beeinträchtigung) gekennzeichnet.

Folgende Buchstaben stehen für folgende Disziplinen:
• „S“ steht für Freistil, Schmetterling, Rücken,
• „SB“ steht für Brustschwimmen
• „SM“ steht für Lagen.

Für die Zahl gilt: Je niedriger die Zahl der Klasse, desto schwerer der Grad der Beeinträchtigung.

Somit ergeben sich im Para-Schwimmen folgende Startklassen:
• bei physischen (körperliche) Beeinträchtigungen S/SB1 bis S/SB9/SM10
• bei Sehbehinderung S/SB11/SM11 bis S/SB13/ SM13
• bei intellektueller Beeinträchtigung S/SB/SM14

Für die Klassifizierung auf Bundesebene ist Annett Juvier zuständig (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).