Schwimmerin Schott verpasst dritte Medaille knapp

Geschrieben von Redakteur am . Veröffentlicht in Paralympics


Jugend trainiert Logo RGBSchwimmerin Verena Schott hat in Tokio ihre dritte Paralympics-Bronzemedaille nur ganz knapp verpasst. Im Finale über 50 m Schmetterling belegte die 32-Jährige Platz vier. Für Taliso Engel und Marlene Endrolath war bereits die Teilnahme an den 200-m-Lagen-Finals ein Erfolg.

Die querschnittsgelähmte Schott schlug im Aquatics Centre nach 37,03 Sekunden an und war damit mehr als eine Sekunde schneller als im Vorlauf (38,16 Sek.). Auf der Anzeigetafel las sie wenige Momente später, wie knapp sie im Finale der Klasse S6 an ihrer dritten Podest-Platzierung vorbeigeschwommen war: Elizabeth Marks aus den USA wurde Dritte in 36,83 Sekunden. "Ich bin mega happy mit meiner Zeit", sagte Schott. "Natürlich ist es schade, dass es am Ende so knapp war. Aber ich hätte nichts besser machen können. Hätte mir vor einem halben Jahr einer gesagt, dass ich über 50 m Schmetterling Vierte werde, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Das hätte ich nie geglaubt."


Zwei Zehntelsekunden trennten die Greifswalderin von einem Medaillen-glänzenden Abschluss der Paralympics, die aber auch so ein absoluter Erfolg für sie sind: Über 200 m Lagen und 100 m Brust kam Schott jeweils als Dritte ins Ziel. 2016 in Rio hatte die Silbermedaillengewinnerin von London 2012 Medaillen als Vierte gleich zweimal knapp verpasst.

 

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