Regeln-Sitzvolleyball

Geschrieben von Redakteur am .


Sitzvolleyball ist eine Variante des Volleyballs und wird in Deutschland überwiegend im Behindertensport angeboten.


Beschreibung

Sitzvolleyball eignet sich ideal für gemeinsame Spiele von Menschen mit und ohne Behinderung.
Diese Sportart wird auf dem Hallenboden sitzend gespielt, ansonsten gelten bis auf wenige Ausnahmen die allgemeinen Volleyballregeln.
  • Es gibt einige wichtige Änderungen zu denen die Regel zählt, dass die Angabe geblockt werden darf.
  • Der Rumpf der Spieler/innen muss zum Zeitpunkt der Ballberührung Bodenkontakt haben.
  • Beim Sitzvolleyball besteht ein Team aus 6 Spieler/innen.

Material

Beim Sitzvolleyball hängt das Netz auf einer Höhe von maximal 1,15 m bei Männern und 1,05 m bei Frauen. Die Spielfeldgröße beträgt 10 x 6 m.


Anpassungsmöglichkeiten

Sitzvolleyball stellt bereits eine angepasste Sportart dar und ist im internationalen Behindertensport weit verbreitet. Änderungen können an der Spielfeldgröße, Netzhöhe und den Regeln vorgenommen werden.

Diese Sportart ist zudem eine ideale Inklusionssportart, da durch das Sitzen am Boden nicht nur Menschen mit und ohne Behinderung, sondern auch Männer und Frauen besonders auf niedrigem Niveau, nahezu ebenbürtig agieren können.

Voraussetzung ist dabei die Stabilität im Rumpf, die von Personen mit Querschnittslähmungen nicht gehalten werden kann. Leider gibt es hier noch keine praktikablen Lösungsansätze.

Je nach Dachverband können 0 bis 6 Menschen ohne Behinderung bei offiziellen Wettkämpfen auf dem Feld sitzen. In Deutschland sind es derzeit 2.

International müssen alle Spieler/innen nach dem IPC-Code klassifiziert sein. Von den 6 Feldspieler/innen darf einer minimal behindert, die anderen 5 Disables sein.

Die Sportart ist paralympisch, wobei die deutschen Männer 2019 einen dritten Platz bei der EM und die Frauen den vierten Platz besetzen konnten.

 
Hauptunterschiede der Regeln im Vergleich zum herkömmlichen Volleyball
  • Das Spielfeld ist kleiner und nur 6 x 5m groß.
  • Die Netzhöhe ist geringer mit 1,15m für Männer und 1,05m für Frauen.
  • Das Blocken des Aufschlags ist erlaubt.
  • Am Netz darf kein Spieler das Gesäß vom Boden heben, egal, ob er am Ball ist. Dieses so genannte Liften ist im Vorderfeld beim Ballkontakt generell verboten, im Hinterfeld bei Rettungssituationen, wenn der Ball unterhalb der Netzkante gespielt wird, erlaubt. Das Gesäß hat die gleiche Funktion wie die Füße beim Volleyball. Ist das Gesäß auf der Grund- oder Angriffslinie beim Hinterfeldspieler, zählt es als Übertreten.
  • Die Mittellinie darf „übertreten“ werden, wenn es den Gegner nicht behindert.

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