Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining haben das übergeordnete Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen - unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers - möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.

Um dieses Ziel zur erreichen, wirkt der Rehabilitationssport mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Rehasport möchte die Ausdauer und die Kraft der Menschen stärken sowie die Koordination und Flexibilität verbessern.

Das Funktionstraining wirkt mit den Mitteln der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie gezielt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.). Der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme/Körperteile stehen beim Funktionstraining im Mittelpunkt.

Neue Vergütung im Funktionstraining mit dem vdek

Geschrieben von BSB am . Veröffentlicht in Reha-Sport

FINAL LOGO BSB RGB 3 webDer Behinderten-Sportverband Brandenburg e.V. (BSB) und der Verband der Ersatzkassen (vdek) haben sich im Funktionstraining auf neue Vergütungen ab den 1. Januar 2018 geeinigt. Ausgehandelt wurde eine Steigerung von 5,5 Prozent für die Bereiche Trockengymnastik und Wassergymnastik.

Für den Funktionstrainings-Bereich Trockengymnastik können die Mitgliedsvereine des BSB ab den 01. Januar 2018 jetzt 4,22 Euro (statt bisher 4,00 Euro) pro Einheit bei dem vdek abrechnen. Bei der Wassergymnastik sind es 5,49 Euro (statt 5,20 Euro). Eine Änderung der Vergütungssätze im Funktionstraining mit dem vdek gab es zuletzt 2014.

Zum vdek gehören: Barmer GEK, DAK, Handelskrankenkasse (HKK), Hanseatische Krankenkasse (HEK), Techniker Krankenkasse (TK), Kaufmännische Krankenkasse (KKH)