Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining haben das übergeordnete Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen - unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers - möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.

Um dieses Ziel zur erreichen, wirkt der Rehabilitationssport mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Rehasport möchte die Ausdauer und die Kraft der Menschen stärken sowie die Koordination und Flexibilität verbessern.

Das Funktionstraining wirkt mit den Mitteln der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie gezielt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.). Der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme/Körperteile stehen beim Funktionstraining im Mittelpunkt.

Rehasport: Abrechnung für Schwerstbehinderte bei Primarkassen möglich

Geschrieben von BSB am . Veröffentlicht in Reha-Sport

FINAL LOGO BSB RGB 3 webDer Behinderten-Sportverband Brandenburg e.V. (BSB) und die Primärkassen haben im Rehabilitationssport eine Ergänzung für die Vergütungsvereinbarung beschlossen. Rückwirkend ab dem 1. Juli 2017 kann jetzt auch für Schwerstbehinderte Erwachsene und Kinder bei den Primärkassen abgerechnet werden.

Laut Ergänzungsvereinbarung im Rehabilitationssport für Primärkrankenkassen können Vereine für Schwerstbehinderte Erwachsene 11 Euro pro Übungseinheit und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 13 Euro abrechnen.

Für die Einreichung der Abrechnung von den Schwerstbehinderten Erwachsenen oder Kindern wurde die Teilnahmebestätigung angepasst. Jetzt können die beiden Abrechnungsbereiche auf der Teilnahmebestätigung angekreuzt werden.

Zu den Primärkassen gehören: AOK Orts Krankassen, Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkasse (IKK), Landwirtschaft Forst Gartenbau (LKK) und Knappschaft Bahn See (KBS).