Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining haben das übergeordnete Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen - unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers - möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.

Um dieses Ziel zur erreichen, wirkt der Rehabilitationssport mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Rehasport möchte die Ausdauer und die Kraft der Menschen stärken sowie die Koordination und Flexibilität verbessern.

Das Funktionstraining wirkt mit den Mitteln der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie gezielt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.). Der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme/Körperteile stehen beim Funktionstraining im Mittelpunkt.

Rehasport: Anpassung von Formularen wegen Gesetzesänderung

am . Veröffentlicht in Reha-Sport

FINAL LOGO BSB RGB 3 webDer Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat im Rehabilitationssport einige Formulare sowie das Anerkennungszertifikat für die Rehabilitationssportgruppen angepasst. Der DBS bittet darum, dass die neuen Formulare „schnellstmöglich, aber bis spätestens Ende Februar 2018“ vom Behinderten-Sportverband Brandenburg e.V. und den Vereinen genutzt werden.

Folgende Formulare wurden vom DBS angepasst:

  • Formblatt E
  • Formblatt AN
  • Formblatt AP
  • Formblatt M
  • Formblatt TN
  • Formblatt ÜL
  • Formblatt VL
  • Richtlinien zur Durchführung des Rehasports im DBS

Die Anpassung der Formulare wurde aufgrund einer Änderung im Sozialgesetzbuch IX (SBG IX) notwendig. Zum 1. Januar 2018 änderte sich die Nummerierung des Paragrafen, der den ärztlich verordneten Rehabilitationssport betrifft. Demnach steht die ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben (=Rehabilitationssport) zukünftig unter §64 SGB IX (vorher §44 SGB IX).