Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining haben das übergeordnete Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen - unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers - möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.

Um dieses Ziel zur erreichen, wirkt der Rehabilitationssport mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Rehasport möchte die Ausdauer und die Kraft der Menschen stärken sowie die Koordination und Flexibilität verbessern.

Das Funktionstraining wirkt mit den Mitteln der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie gezielt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.). Der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme/Körperteile stehen beim Funktionstraining im Mittelpunkt.

Checkliste Tele-/Online-Rehabilitationssport: Kommt es für unseren Verein in Frage?

Geschrieben von Redakteur am . Veröffentlicht in Reha-Sport


FINAL LOGO BSB RGB 3 webBitte gehen Sie folgende Fragen und Antworten durch, um herauszufinden, ob Tele-/Online-Rehabilitationssport in der derzeitigen Situation aufgrund des Virus COVID-19 für ihren Verein in Frage kommt. Sollten Sie sich dafür entscheiden, suchen Sie sich eine datenschutzkonforme Online Plattform, füllen Sie den Antrag anbei vor Beginn der ersten Tele-/Online-Einheit aus und senden Sie diese per E-Mail an ....

Nadine Zimmer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit den Angebotsnummern der betreffenden Gruppen. Denken Sie auch daran, sich die Einwilligungserklärung zum Datenschutz jedes Teilnehmers vorab einzuholen. Weitere Hinweise und Erklärung finden Sie in unserer Verbandsinformation 11/2020, welche Ihrem Verein am 08.04.2020 zugesandt wurde.

Für wen kommt der Tele-/Online-Rehabilitationssport in Frage?

  • Ausschließlich für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen.
  • Personen mit einer ärztlichen Verordnung (Muster 56) und vorliegender Kostenübernahme.
  • Der Bewilligungszeitraum auf der Verordnung muss gültig sein.

Bei neuen Verordnungen, ist es erforderlich, dass der Rehabilitationssportanbieter vor Beginn der ersten Online-Übungseinheit eine ausführliche telefonische Erstberatung mit dem Versicherten führt, um individuelle Besonderheiten und Einschränkungen zu klären.

  • Die Teilnehmenden verfügen über ein Endgerät, worüber die verwendete Online-Plattform funktioniert und können dieses anwenden. (Empfohlen wird eine WLAN Verbindung, um die Stolpergefahr zu minimieren.)

Für wen ist die Teilnahme in Form einer Tele-/Online-Version ausgeschlossen?

  • Personen mit einer Verordnung aufgrund einer Herzerkrankung. Herzsport und Kinderherzsport sind aufgrund der fehlenden ärztlichen Betreuung und Überwachung von der Durchführung ausgeschlossen.
  • Teilnehmende, die kognitiv nicht in der Lage sind, Bewegungsaufträge ohne taktile Reize umzusetzen sind von der Durchführung ausgeschlossen.
  • Die Teilnehmenden, die aufgrund des Alters oder der Erkrankung sturzgefährdet sind, sind von der Durchführung ausgeschlossen.

Welche Angebote können für Tele-/Online-Rehabilitationssport anerkannt werden?

  • Angebote, die bereits vorher zertifiziert waren und deren Gültigkeit nicht abgelaufen ist. Zeitliche Veränderungen sind möglich.
  • Angebote, deren Übungsinhalte für den häuslichen Kontext geeignet sind bzw. angepasst werden können.
  • Angebote für Zielgruppen, die oben nicht ausgeschlossen wurden.

Bei Fragen steht Ihnen das BSB Team gern zur Verfügung.

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