Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining haben das übergeordnete Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen - unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers - möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.

Um dieses Ziel zur erreichen, wirkt der Rehabilitationssport mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Rehasport möchte die Ausdauer und die Kraft der Menschen stärken sowie die Koordination und Flexibilität verbessern.

Das Funktionstraining wirkt mit den Mitteln der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie gezielt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.). Der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme/Körperteile stehen beim Funktionstraining im Mittelpunkt.

Veränderungen bei der länderübergreifenden IK

Geschrieben von Redakteur am . Veröffentlicht in Reha-Sport


Veränderungen bei der länderübergreifenden IK

FINAL LOGO BSB RGB 3 webLiebe Rehasportverantwortliche, seit dem 01.01.2016 ist eine genaue Zuordnung der Leistungserbringer über das Institutionskennzeichen (IK) zu den jeweiligen Bundesländern erforderlich.

Dies betrifft alle Vereine mit Sitz in Brandenburg, die in einem anderen Bundesland Angebote durchführen.

Um im Folgenden Abrechnungsprobleme zu vermeiden, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie als länderübergreifend tätiger Verein jeweils ein regionales IK (pro Bundesland) benötigen. Dieses IK ist bei der ARGE IK zu beantragen.


In Baden und Sachsen IK pro Standort benötigt

Für die Bundesländer Baden und Sachsen wird sogar ein IK pro Standort benötigt. Dies bedeutet für die Umsetzung, dass für jeden Veranstaltungsort, also jede „Zweigniederlassung“ des Vereins im fremden Bundesland, ein eigenes IK bei der ARGE zu beantragen und beim Landesverband eindeutig zu hinterlegen ist.


Schnellstmögliche Umsetzung und fließender Übergang

Die Umsetzung ist vom Kostenträger schnellstmöglich gefordert. Bei nicht zeitnaher Beantragung und Meldung kann dies im schlimmsten Fall zu Abrechnungsproblemen führen.

Der Übergang des beantragten regionalen IK´s ist dabei fließend. Der Verein macht eine Zwischenabrechnung mit der alten IK über alle Leistungen, die bis zum Umstellungsdatum erbracht wurden und kann dann problemlos mit der neuen IK Nummer abrechnen.


Anwendungsbeispiel

Sie als Brandenburger Verein bieten zusätzlich Rehabilitationssportangebote in Berlin an. Für diese Angebote müssen Sie dann ein Berliner IK beantragen. Das IK ist dem anerkennenden Landesverband, in diesem Fall dem Landesverband Berlin, umgehend mitzuteilen.

Wir bitten Sie daher die Beantragung des IKs schnellst möglich in die Wege zu leiten und dem Landesverband Brandenburg und den anerkennenden Landesverband zu informieren.

Bei Fragen zur Umsetzung wenden Sie sich gerne an uns.

Ihr BSB-Team.

 pdfGemeinsames_Rundschreiben_IK_2012-041.pdf