Para Kanuten starten mit einem Doppel-Wettkampf in die internationale Saison 2019

Geschrieben von Redakteur am . Veröffentlicht in Para Kanu


icon kanu schwarz auf weiss 250pxIn Poznan (Polen) finden vor dem Weltcup vom 23. bis 25. Mai noch die Europameisterschaften am 21. und 22. Mai statt. Notwendig wurde dies, da die Rennkanuten in diesem Jahr keine Europameisterschaften austragen, sondern die European Games in Minsk. Dort ist noch kein Para Sport vertreten. Üblicherweise tragen die Para Kanuten nationale und internationale Wettkämpfe immer zusammen mit den Rennsportlern aus.

Das Vorbereitungs-Trainingslager im olympischen und paralympischen Bundesstützpunkt Kienbaum diente der gezielten Wettkampfvorbereitung für die Starter in Poznan. Der neue Bundestrainer Andre Brendel aus Duisburg nutzte die Woche, um alle Athleten kennen zu lernen, sie im Training zu erleben und auf die Wettkämpfe in Poznan vorzubereiten. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem langjährigen Trainer Jürgen Hausmann, und das Engagement, vor allem der jungen Athleten.

Fotoquelle: Andre Brendel


20190516 Bild01Felicia Laberer und Johannes Pietzsch vom AKTIV e.V. Stahnsdorf20190516 Bild02Para Kanu Nationalmannschaft
Denn die deutsche Para Kanu Nationalmannschaft hat sich deutlich verjüngt. Vom Aktiv e.V. Stahnsdorf konnten sich Felicia Laberer und Johannes Pietzsch in Duisburg für die Nationalmannschaft qualifizieren.
Die 18-jährige Felicia Laberer paddelt ebenso wie der Abiturient Johannes Pietzsch erst seit einem Jahr im Para-Boot. Die Auszubildende sagte vor ihrem ersten internationalen Einsatz: „Mein Ziel ist bei der EM ins Finale zu kommen und persönliche Bestzeit zu fahren. Meine Chancen kann ich leider nicht beurteilen, da dies meine erste EM ist und ich meine Konkurrenten nicht kenne und somit nicht einschätzen kann.“ Sie startet in der Kl 3, wo die schnellsten Fahrerinnen aus Schweden und Rumänien kommen werden. Johannes Pietzsch trainierte vor seinem Unfall bereits im Canadier, und so ist es fast selbstverständlich, dass er in der Va´a- Bootsklasse die größten Fortschritte gemacht hat. Er wird in der Vl 3 an den Start gehen. Hier kommen die Favoriten aus Großbritannien und dem Gastgeberland Polen. Pietzsch sagt über seine Erwartungen: „Die Europameisterschaften und der Worldcup sind meine ersten internationalen Wettbewerbe. Deshalb werde ich sie vor allem dafür nutzen, Erfahrungen zu sammeln und die Leistung meiner Kontrahenten zukünftig einschätzen zu können.“
Wir wünschen unseren Brandenburger Para Kanuten viel Erfolg bei ihren ersten internationalen Wettkämpfen!

 

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