Deutsche Para Kanu Mannschaft hinterlässt starken Eindruck bei Weltcup

Geschrieben von Christel Schlisio/DBS am . Veröffentlicht in Para Kanu


icon kanu schwarz auf weiss 250pxZufrieden äußerte sich Andre Brendel, Cheftrainer der deutschen Para Kanuten, mit dem Abschneiden des Teams beim Weltcup in Poznan (Polen).

Er sagte: „Die arrivierten Athleten konnten sich zum Vorjahr deutlich steigern. Durch die Um-Klassifizierung in die paralympische Vl 2 hat nun auch Katharina Bauernschmidt gleichwertige Gegner. Und die jungen Paddler zeigten bei ihrem ersten internationalen Auftritt sehr gute Leistungen.“
Felicia Laberer von Aktiv e.V. Stahnsdorf wurde im Semifinale der schnellsten Damen der Startklasse Kl 3 knapp Fünfte. Die 19-jährige Sportlerin hat erst im vergangenen Jahr mit dem Paddeln begonnen. Sie sagt: „ Die Erfahrungen hier beim Weltcup, auch mit den wechselnden Wind- und Wetterbedingungen sind ein guter Lernprozess für mich. Ich habe gemerkt, dass ich bereits jetzt mit den arrivierten Para Kanuten mitfahren kann. Weiteres gezieltes Training wird mich weiter nach vorne bringen.
Ihr Vereinskamerad Johannes Pietzsch schied bereits in einem starken Vorlauf aus. Der 20-jährige Rollstuhlfahrer startet in der sehr stark besetzten Vl 3, dem Outrigger Boot. Dieses fährt er erst seit einigen Monaten. Seine Entwicklung in den letzten Wochen gibt den Trainern jedoch Anlass zur Hoffnung, dass er bald Anschluss an die Weltspitze bekommt.

 Auf den Fotos: Deutsche Nationalmannschaft im Para Kanu mit den jungen Brandenburgern Felicia Laberer (hintere Reihe zweite v.r.) und Johannes Pietzsch (vordere Reihe erster v.r.) Fotoquellen: DBS