9th Sharjah International Open Athletics Meeting 2019

Geschrieben von Ralf Paulo am . Veröffentlicht in Para Leichtathletik


icon leichtathletik laufen schwarz auf weiss 250pxBei der zweiten Wettkampfstation in den United Arab Emirates nach den IWAS Games konnten unsere Brandenburger Para Leichtathleten vom BPRSV e.V. beim Meeting in Sharjah wiederum mit guten Leistungen aufwarten.

An der Spitze zeigte sich einmal mehr Martina Willing, die nach den IWAS Games, bei denen sie mit 21,44m bereits die Norm für die WM im November geknackt hatte, noch einmal steigern konnte. Nach einer tollen Serie stand sie am Ende mit 21,73m als Siegerin auf dem Podest. Mit der Kugel reichte es mit guten 7,31m zu Platz 2 und der Diskus landete bei 19,49m was am Ende Platz 4 bedeutete.
20190220 IOAM FrancésHerrmann Siegerehrung RalfPauloFrancés Herrmann bei der Siegerehrung im Kugelstoßen

Kurzsprinterin Janne Engeleiter gelang bei böigen Windverhältnissen mit 13,06sec (Platz 2 nach Punkten) eine gute Steigerung zu den IWAS Games (13,15), bei denen sie außerhalb der Konkurrenz starten konnte. Eine deutliche Steigerung gelangen ihr über die ungeliebten 200m mit einem dritten Platz nach Punkten in 27,86sec (zu 28,33sec).

Johannes Hohl glänzte in Sharjah insbesondere über die 400m, bei denen er in guten 51,96sec den zweiten Platz belegen konnte. Auf Grund der angewandten Punktewertung konnte er über 100m (12,25sec) und 200m (24,17) nur außerhalb der Wertung laufen.
20190220 IOAM JohannesHohl RalfPauloJohannes Hohl mit seinem Gegner aus Japan

Nach einer längeren planmäßigen Trainingspause von September bis November, stieg Francés Herrmann erst zum Meeting in Sharjah ins Wettkampfgeschehen ein. Hier waren die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt, da sich Francés (ähnlich wie Janne) noch im Aufbau auf die lange Saison 2019, mit dem Höhepunkt der Weltmeisterschaft im November in Dubai, befindet. Umso zufriedener konnte sie mit ihren Ergebnissen (Speer 16,42m/Platz 2 nach Punkten und Kugel 6,27m/Platz 1) am Ende sein.

Fazit: unsere vier Starter befinden sich trotz unterschiedlicher Herangehensweise in der Saisonvorbereitung auf einem guten Weg und wir können durchaus optimistisch und voller Spannung auf die Saison 2019 blicken.

 

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