Harter Kampf mit Bronze belohnt

Geschrieben von DBS am . Veröffentlicht in Para Radsport


icon radfahren schwarz auf weiss 250pxDenise Schindler rast im Scratch Race bei der Para Bahn-WM im auf Platz drei

Es war ein hartes Rennen, doch am Ende ballte Denise Schindler die Faust: Bronze im Scratch Race war für die 33-jährige vom BPRSV e.V. ein schöner Abschluss der Para Radsport-WM auf der Bahn im niederländischen Apeldoorn.

Zwischendurch war ich mir unsicher, ob es für eine Medaille reichen würde. Es war ein taktisches, hartes Rennen und ich musste intelligent fahren und alles geben, damit es aufgeht“, sagt Denise Schindler nach 40 kräftezehrenden Runden. Doch der Kampf gegen die starke Konkurrenz in der Startklasse C3 wurde belohnt, Schindler raste nach einem spannenden Finish hinter der Chinesin Xiamoei Wang und der Australierin Paige Greco als Dritte über die Ziellinie. Nach Silber in der Verfolgung war es für die Athletin die zweite Medaille bei dieser WM. „In der Verfolgung hatte ich mir nach meinem inoffiziellen Weltrekord im Januar noch etwas mehr erhofft, doch mit Blick auf die Paralympics in Tokio sehe ich mich gut aufgestellt und fühle mich auf dem richtigen Weg“, erklärt Schindler.

Das Edelmetall zum Abschluss sei auch Motivation für die gesamte Mannschaft. „Wir haben uns als Team extrem gesteigert. Auch die Jungs sind nah an die Medaillenränge gefahren und haben tolle Leistungen gezeigt. Die Richtung bei uns stimmt“, betont Schindler.

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Fotoquellen: Oliver Kremer/sports.pixolli.com

Denise Schindler im Scratch Race
Denise Schindler im Scratch Race
Denise Schindler im Scratch Race
Pierre Senska im Scratch Race
Para Cycling Team Deutschland
Denise Schindler im Scratch Race
Denise Schindler im Scratch Race







Pierre Senska musste nach kräftezehrenden Tagen dem hohen Tempo am Ende Tribut zollen und wurde Achter. Mit Platz vier in der Verfolgung und Rang sechs im Zeitfahren sowie zwei deutschen Rekorden in beiden Rennen hinterließ der 30-jährige Berliner einen starken Eindruck bei seinem WM-Comeback auf der Bahn.

Bundestrainer Tobias Bachsteffel und Disziplintrainer Renée Schmidt sind mit Silber und Bronze sowie den Leistungen der Athletinnen und Athleten zufrieden: „Die Entwicklung des gesamten Teams ist gut, es sind zwei Medaillen und viele vordere Platzierungen herausgesprungen. Auch für die Jungs war das Podium zweimal in Reichweite.“ Allerdings sei das internationale Niveau nochmals deutlich gestiegen. „Da müssen wir die Lücke zu den Top-Nationen versuchen zu schließen und unbedingt noch professioneller werden. Wir brauchen mehr Trainingslager als in der Vergangenheit, mehr und besseres Equipement und mehr Aufmerksamkeit.