Zwei Weltrekorde durch Brandenburger

Geschrieben von BSB am . Veröffentlicht in Para Schwimmen

icon schwimmen schwarz auf weiss 250pxZwei Weltrekorde und 90 Medaillen. Die brandenburgischen Schwimmer des SC Potsdam und Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein (BPRSV) haben bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Remscheid ordentlich abgeräumt. Für die beiden Weltrekorde sorgten Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam) und Verena Schott.

Die Silbermedaillengewinnerin der paralympischen Spiele von Rio de Janeiro 2016, Maike Naomi Schnittger, stellte in der Startklasse S12 über 200 Meter Freistil in 2:10,17 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Mit 0:59,74 Minuten schwamm die 23-Jährige einen deutschen Rekord über 100 Meter Freistil. Insgesamt gewann Schnittger sieben Goldmedaillen, vier davon mit den brandenburgischen Staffeln.

Die erstmals für den BPRSV startende Verena Schott (Startklasse SM6) feuerte mit 1:29,05 Minuten über die 100 Meter Lagen einen neuen Weltrekord an die Anzeigetafel. Zudem sorgte die 28-Jährige über die 100 Meter Schmetterling (1:31,04 Minuten) für einen neuen Europarekord. Einen weiteren Deutschen Rekord gab es über 200 Meter Lagen (3:09,26). Insgesamt kam Schott auf 13 Medaillen.

(Fast) alle Staffeln erfolgreich

Das starke Auftreten der brandenburgischen Auswahl untermauerten die Ergebnisse der Staffelwettbewerbe. Brandenburg gewann fünf der sechs ausgetragenen Staffeln. Insgesamt gewannen die Schwimmer 90 Medaillen und konnten mit einer durchschnittlichen Bestzeitenquote von knapp 69 Prozent erfolgreich ihre persönlichen Vorleistungen steigern. Die meisten Medaillen gewannen Gina Böttcher (19 Medaillen) und Felicia Laberer (14, beide SC Potsdam). Sie waren sowohl im Jugend- aus auch Erwachsenenbereich erfolgreich.