Nach dem 2. Juristischen Staatsexamen habe ich einen exotischeren Berufsweg eingeschlagen und war fortan ausschließlich im Bereich der Sportpolitik tätig. Berufsbegleitend habe ich noch das M.A. Olympic Studies Programm der Deutschen Sporthochschule Köln absolviert. Der Sport von Menschen mit Behinderungen und alle Themen rund um die paralympische Bewegung waren immer ein Schwerpunkt meiner Arbeit und ich durfte bereits mehrfach Paralympische Spiele vor Ort begleiten. Aktuell arbeite ich als Sportreferentin im Auswärtigen Amt und bin unter anderem für das Thema Sportdiplomatie verantwortlich.
Ich bin überzeugt, dass Sport in einer Gesellschaft wichtige Funktionen erfüllt, er vermittelt Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist, er fördert Integration sowie Inklusion und ist nicht zuletzt von grundlegender Bedeutung für die Gesundheit von allen Menschen. Ich glaube daran, dass Sport Menschen verbindet, Begegnungen schafft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
In meiner langjährigen haupt- und ehrenamtlichen Arbeit konnte ich mit Akteuren aus Sport, Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten, durfte viele wertvolle Erfahrungen sammeln und erleben, welche außerordentliche Kraft im Sport steckt. All das möchte ich in das Engagement als Präsidentin des BSB einbringen! In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und den Mitgliedern des Präsidiums möchte ich dazu beitragen, die tolle Arbeit des BSB zu stärken und den Sport von Menschen mit Behinderungen in Brandenburg weiterzuentwickeln – unabhängig ob im Reha-, Breiten- und Leistungssport. Besonders der Sport von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ist mir dabei ein großes Anliegen.
Ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Aufgaben, auf viele Begegnungen und darauf, in den nächsten Jahren den Weg des BSB zu begleiten und mitzugestalten.
Ihre Annett Chojnacki-Bennemann