Bei der Deutschen Meisterschaft im Sitzvolleyball vom 6. bis 7. Juni in Leverkusen sich die Damen des SC Potsdam wie im Vorjahr den Titel. Dieses Kunststück gelang ihnen trotz Doppelbelastung, starteten die Frauen doch zusätzlich noch im Herrenwettbewerb in einem Mixed-Team. Im Sitzvolleyball ist dies möglich, da sonst einige Mannschaften nicht antreten könnten.
Der Frauenwettbewerb begann mit einem 2:0 Sieg der Potsdamerinnen gegen den geschwächt antretenden Leipziger BRS. In den folgenden Spielen im Männerwettbewerb fighteten die Potsdamer, konnten aber gegen die überwiegend mit Nationalspielern gespickten Teams aus Rheinland Pfalz und Sachsen nicht mithalten. Im Frauenwettbewerb trafen die Havelstädter Damen auf den Herausforderer Leverkusen/Hoffenheim. In einem spannenden Spiel entschied dies die Spielgemeinschaft 2:1 für sich nachdem sie auch gegen Leipzig zweimal mit 2:0 siegten. Im Männerwettbewerb traf der SC Potsdam im anschließenden Spiel auf Hoffenheim, musste sich aber trotz engem Spielverlauf mit 0:2 geschlagen geben. Damit war Potsdam Vorrundenletzter und traf über Kreuz auf den Dritten der Gruppe A, den Leipziger BRS, der das Spiel letztlich für sich entscheiden konnte. Im Abendspiel der Damen-DM trafen wiederum die Frauen des SC Potsdam auf Leverkusen/Hoffenheim. Ähnlich dramatisch und sehenswert endete das Spiel erst im Tie Break mit 2:1 für die Gastgeber, sodass diese Begegnung auch nochmal im Finale am Sonntag den Zuschauern geboten werden sollte. Am Sonntag konnten die Potsdamer Damen auch das 2. Vorrundenspiel gegen Leipzig für sich entscheiden. Im Männerwettbewerb gab es erneut ein Aufeinandertreffen mit Hoffenheim mit gleichem Ergebnis. Im abschießendem Spiel gegen Leverkusen II siegte der SC mit 2:0 und sicherte Platz 7. Eine tolle Stimmung in der Halle begleitete dann das Damenfinale. Potsdam wollte unbedingt ihren Titel verteidigen und agierte fokussierter, schneller und ideenreicher als noch am Tag zuvor. Mit 25:18 und 25:19 holten sich die Potsdamer Damen nach 2025 erneut dem Meistertitel. Besonders beeindruckend ist diese Leistung, da die Spielerinnen, durch die Doppelbelastung der zwei Wettbewerbe 11 Spiele in 2 Tagen absolvierten.

Ergebnisse:
Männer:
- Rheinland Pfalz
- Bayer Leverkusen
- Sachsen
- SCC Berlin
- Anpfiff Hoffenheim
- Leipziger BRS
- SC Potsdam
Bayer Leverkusen II
Frauen
- SC Potsdam
- SG Leverkusen/ Hoffenheim
- Leipziger BRS