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Vier Medaillen für die Brandenburger Para-RadsportlerInnen in Huntsville

Die Brandenburger Athletinnen und Athleten überzeugen bei den Weltmeisterschaften in Huntsville mit starken Leistungen. Maximilian Jäger holt Gold, Marie Quellhorst gewinnt Silber, Angelika Dreock-Käser und Pierre Senska fahren eine Bronze Medaille ein.

Maximilian Jäger ©Peter Maurer

Marie Quellhorst ©Peter Maurer

Angelika Dreock-Käser ©Peter Maurer

Pierre Senska ©Peter Maurer

Vanessa Laws ©Peter Maurer

Die Brandenburger Para-Radsportlerinnen und Para-Radsportler haben bei den Weltmeisterschaften im US-amerikanischen Huntsville vom 4. bis 7. September 2026 insgesamt vier Medaillen gewonnen. Für den sportlichen Auftakt sorgte Maximilian Jäger mit einem beeindruckenden Erfolg im Einzelzeitfahren der Klasse T2. 

Der 26-Jährige setzte sich auf der 14,6 Kilometer langen Strecke in einem äußerst knappen Rennen gegen den Briten Calum O’Neill durch. Nach einer starken Aufholjagd lag Jäger im Ziel lediglich 1,01 Sekunden vorn. Damit sicherte er sich nach seinem Erfolg in Glasgow vor drei Jahren bereits seinen zweiten Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren.

Wenige Minuten später durfte sich auch Angelika Dreock-Käser über Edelmetall freuen. Die 59-Jährige fuhr in der Klasse T2 auf den dritten Platz. Dabei verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit auf dieser Strecke im Vergleich zum Weltcup vor drei Jahren um mehr als eine Minute. Dreock-Käser arbeitete sich während des Rennens kontinuierlich nach vorn und verwies mehrere Konkurrentinnen auf die hinteren Plätze. Jana Majunke erreichte in derselben Klasse Rang fünf.

Auch Marie Quellhorst bestätigte ihre starke internationale Entwicklung. Die 27-Jährige gewann im Zeitfahren der Klasse C3 über 14,6 Kilometer in 20:45,24 Minuten die Silbermedaille. Damit wiederholte sie ihren Erfolg aus dem Vorjahr und wurde erneut Vize-Weltmeisterin.

Vanessa Laws verpasste das Podium nur knapp. In der Klasse C4 absolvierte sie das 29,2 Kilometer lange Zeitfahren in 43:57,49 Minuten und belegte den vierten Platz.

Für den Schlusspunkt aus Brandenburger Sicht sorgte Pierre Senska. Der 38-jährige Berliner bewies im Straßenrennen der Klasse C1 über 69 Kilometer Nervenstärke und sprintete in einem packenden Finale zur Bronzemedaille. Damit erhöhte er die brandenburger Ausbeute auf insgesamt vier WM-Medaillen.